• Mondfinsternis des Jahrhunderts

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    Es war die längste Mondfinsternis dieses Jahrhunderts, das liess sich der ZOOM-Photoclub am 27.7.2018 natürlich nicht entgehen. Eine Mondfinsternis tritt auf, wenn sich der Mond direkt hinter der Erde vorbeibewegt und damit in ihren Schatten eintritt. Sonne, Erde und Mond müssen dafür praktisch auf einer Linie ausgerichtet sein. Sie kann von allen auf der “Nachtseite” der Erde beobachtet werden.

    Im Vergleich zu früheren Mondfinsternissen (z.B. 2015) war der Mond recht klein zu sehen, da er gerade den maximalen Abstand zur Erde hatte. Aber genau aus diesem Grund, hat die Mondfinsternis so lange wie noch nie gedauert (über 1 Stunde).

    Ist der Mond vom Kernschatten der Erde verdeckt, verfärbt er sich glutrot. Das Sonnenlicht in Richtung Mond wird von der Erdatmosphäre gebrochen. Die roten Anteile werden in Richtung Erdoberfläche gelenkt und landen damit auf der Mondoberfläche und lassen in rot erscheinen. Das selbe Prinzip ist für das Morgen- und Abendrot verantwortlich.

    Das Teleskop von Manfred war natürlich mit dabei und ist mit einer Brennweite von 2700mm wieder unschlagbar.

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